Am 12. März um 11 Uhr gibt es in ganz Bayern einen Probe-Alarm.
Sicherheit beginnt mit guter Vorbereitung. Deshalb findet am kommenden Donnerstag, 12. März, wieder der landesweite Warntag in Bayern statt.
Ab 11:00 Uhr werden im Freistaat, wie stets am zweiten Donnerstag im März, die Sirenen getestet. Parallel dazu erfolgen Warnmeldungen über gängige Warn-Apps sowie Cell Broadcast direkt auf mobile Endgeräte. So können alle verfügbaren Warnmittel unter realistischen Bedingungen erprobt werden.
Bitte wundern Sie sich also nicht, wenn an diesem Vormittag Sirenen ertönen oder Ihr Mobiltelefon eine Warnmeldung anzeigt. Es handelt sich ausschließlich um einen Test und es besteht kein Anlass zur Sorge.
Was ist ein Probe-Alarm?
Die Menschen erfahren durch die Warnung auch, was sie jetzt tun müssen.
Wenn eine Sirene ertönt, dann sollen sie das Radio einschalten.
Bei einer Gefahr nutzt die Regierung von Bayern eine Mischung aus mehreren Möglichkeiten zur Warnung.
Einen echten Alarm gibt es zum Beispiel bei einem großen Feuer.
Oder bei einem Unwetter.
Oder bei einer anderen Katastrophe.
Der Probe-Alarm ist jedes Jahr um 11 Uhr am zweiten Donnerstag im März.
Was passiert bei dem Probe-Alarm?

Das bayerische Innen-Ministerium macht den Probe-Alarm.
Das bayerische Innen-Ministerium ist eine wichtige Behörde.
Das Innen-Ministerium ist für die Sicherheit in Bayern verantwortlich.
Die Mitarbeiter vom bayerischen Innen-Ministerium lösen um 11 Uhr den Probe-Alarm aus.
Sie lösen den Alarm für ganz Bayern aus.
Der Alarm geht auch direkt in die Handys der Menschen in Bayern.
Auch die Warn-Apps schicken einen Alarm an die Handys.
Warn-Apps sind zum Beispiel NINA und KATWARN.
Zusätzlich können die Gemeinden einen Alarm auslösen.
Zum Beispiel Sirenen.
Auch die Polizei und die Feuerwehr können einen Alarm auslösen.
Zum Beispiel durch Lautsprecher.
Dann wird es in Bayern laut.
Was ist der Alarm über Cell-Broadcast?
Bei einem Probe-Alarm schickt das bayerische Innen-Ministerium einen Alarm an alle Handys in Bayern.
Dieser Alarm kommt über die Technik Cell-Broadcast.
Bei einem Alarm über Cell-Broadcast macht das Handy einen lauten Ton.
Und es vibriert.
Die Schrift der Nachricht ist besonders auffällig.
Deshalb bemerken die Menschen diesen Alarm besonders schnell.
Auch Menschen mit Behinderungen können diesen Alarm schnell bemerken.
Zum Beispiel blinde oder taube Menschen.
Die meisten Handys können Nachrichten über Cell-Broadcast empfangen.
Sie müssen dafür nichts tun.
Es gibt mehrere Stufen der Warnung.
Der Probe-Alarm hat die mittlere Warnstufe.
Wenn Sie keinen Alarm über Cell-Broadcast erhalten wollen,
dann können Sie das auf Ihrem Handy einstellen.
Das gilt aber nur für die niedrige Warnstufe und die mittlere Warnstufe.
Die Warnung für die hohe Warnstufe können Sie nicht ausschalten.
Wer macht beim Probe-Alarm mit?
Sie können in Ihrem Rathaus nachfragen, ob Ihre Gemeinde bei dem Probe-Alarm mitmacht.
Sie können auch bei Ihrer Feuerwehr nachfragen, ob sie mitmacht.
Sie können fragen, wie der Probe-Alarm gemacht werden wird.
Zum Beispiel ob man eine Sirene hören wird.
Sie wissen dann Bescheid.
Und können das auch anderen Menschen erklären.
Wichtig: Es kann sein, dass Ihre Gemeinde nicht beim Probe-Alarm mitmacht.
Denn die Gemeinden müssen nicht mitmachen.
Aber der Alarm vom Innen-Ministerium von Bayern kommt auf jeden Fall.
Wer ist für den Probe-Alarm verantwortlich?
Das bayerische Innen-Ministerium ist für den Probe-Alarm in ganz Bayern verantwortlich.
Bei Ihnen zu Hause ist die Gemeinde verantwortlich.
Und die Menschen, die in Ihrer Gemeinde für den Katastrophen-Schutz verantwortlich sind.







